Was ist ein Geographisches Informationssystem
(GIS) ?
 
In einem Geographischen Informationssystem (GIS) werden digitale Grundkarten mit raumbezogenen Sachdaten zusammengeführt.

Durch die raumbezogene Verknüpfung und Visualisierung verschiedener Informationsebenen können komplexe räumliche Zusammenhänge abgebildet und analysiert werden.
 
Mit einer kartographischen Aufbereitung der GIS-Ergebnisse werden Zusammenhänge sichtbar, die rein tabellarisch aufgelisteten Daten nicht zu entnehmen sind. GIS schaffen Grundlagen für effizientes räumliches Planen und Entscheiden.
 
GIS wurden zunächst vorrangig für den Umweltbereich entwickelt und dort eingesetzt. Mit der rasanten Entwicklung der Hardware und Software fanden GIS zunehmende Verbreitung auch außerhalb dieses Gebietes. Inzwischen werden GIS als leistungsstarke Werkzeuge überall dort eingesetzt, wo Fragen beantwortet werden müssen, die über eine reine Verortung von Sachverhalten hinausgehen.
 
Wer sich über die sehr vielfältigen Einsatzbereiche und Möglichkeiten erste Informationen beschaffen möchte, findet anschauliche Beispiele und Literatur in:
 
Liebig, W./Schaller, J. (Hrsg.) (2000): ArcView GIS: GIS
Arbeitsbuch. Heidelberg, 2. Auflage, Wichmann Verlag.
 
Strobl, J./Blaschke, T. (Hrsg.) (1999): Angewandte
Geographische Informationsverarbeitung XI. Beiträge zum
AGIS-Symposium Salzburg 1999. Heidelberg, Wichmann
Verlag.