Monitoring / Berichterstattung in der
Wasserwirtschaft
 
Durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sind die Anforderungen an die Überwachungs- und Berichtspflicht deutlich gestiegen. Die quantitativen und qualitativen Aufgaben der Umweltverwaltungen nehmen entsprechend in erheblichem Maße zu. Nur durch den Einsatz modernster Technik, vor allem DV-basierter Systeme, können diese Anforderungen erfüllt werden.
 
  Unverzichtbare Instrumente zur Bewältigung der wachsenden Aufgaben stellen Geographische Informationssysteme (GIS) dar, die in Verbindung mit komplexen Fachdatenbanken umfangreiche Informations- und Analysemöglichkeiten für die Wasserwirtschaft bieten.
 
Aus diesen Gründen hat das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV) das Geographische Informationsystem FlussWinGIS entwickeln lassen, das die Abläufe in der Wasserwirtschaftsverwaltung optimieren soll.
 
Thematische Karten zu speziellen Fragestellungen der Wasserwirtschaft vereinfachen die Planung von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation. Sie verdeutlichen räumliche Zusammenhänge und zeigen gezielt, wo Handlungsbedarf besteht.
 
Der "Grundwasserbericht 2000 Nordrhein-Westfalen" des MUNLV gibt Auskunft über die Grundwassersituation in NRW. Themen wie die Belastung des Grundwassers durch Nitrat, Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle etc. werden behandelt und detailiert in Karten dargestellt.
 
Beispiel eines GIS für die Wasserwirtschaftsverwaltung
Kartographie in der Umweltberichterstattung
Kartenbeispiele aus dem Bereich Wasserwirtschaft:
Gewässergüte
Kläranlagen
Regenentlastungsanlagen
Nitratbelastung des Grundwassers

ein weiteres Beispiel - der Anschlußbericht zum Grundwasserbericht NRW